Digitalisierungsstrategie im FB VI

Fachbereich VI beteiligt sich an der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie seit dem Beginn des Projektes "Digitale Zukunft", d.h. seit dem Beginn des Sommersemesters 2015. Mehrere Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich VI sind Mitglieder in der Arbeitsgruppe zur Digitalisierung in der Lehre und waren an der Antragstellung für den Strategiewettbewerb vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung aktiv beteiligt.

Digitalisierungsbeauftragter im FB VI ab SoSe 2017

Dr.-Ing. Konert, Johannes

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/konert/

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Digitale Medien können unser Angebot an Lernressourcen und Lernszenarien bereichern. Das Spektrum reicht von Veranschaulichung und Simulation bis hin zu interaktiven Medien für selbstreguliertes Lernen und Projekt-orientierten Unterricht zur Förderung von Problemlösekompetenz. Vernetzung von Studierenden untereinander und mit dem Lehrenden über die Präsenzzeit hinaus, kann zur Verbesserung der Lehrerfahrung und der Lernerfahrung dienen. Digitale Medien und digitale Werkzeuge helfen bei dieser durchlässigen Vernetzung, wenn Sie richtig eingesetzt und eingebettet sind. Dabei werden neue Formen von Inklusion und Umgang mit Diversität möglich. Als besondere Herausforderung sehe ich dabei etablierte Paradigmen der Hochschule gemeinsam mit allen Beteiligten in die digitale Zukunft zu überführen. Neben dem Angebot der passenden Infrastruktur kommt es dann auch auf die Veränderungsbereitschaft und Unterstützung der Lehrenden und Lernenden in diesem Veränderungsprozess an. Es ist heute noch gar nicht klar, wie die Lernszenarien und -angebote aussehen werden, die mittels Digitalisierung der Lehre möglich werden. Wieviel Individualisierung des Studierendenalltags ist möglich? Wie sieht die digitalisierte, interaktive Lehre der Zukunft aus? Wie kann damit das humboldtsche Bildungsideal weiter gefördert werden? Die Forschung am Fachbereich 6 beschäftigt sich grundsätzlich mit Fragen der Mediennutzung, -wirkung und technischen Herausforderungen, mit denen wir stets die Grenzen des Möglichen neu setzen. Ich möchte diese Expertise für die Arbeit in der Digitalisierungskommission nutzen.

 

 

Digitalisierungsbeauftragter im FB VI ab SoSe 2017

Prof. Dr. Thomas Off

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/off/

Prof. Dr. Thomas Off ist Professor für Angewandte Informatik am Fachbereich VI. Er unterrichtet schwerpunktmäßig Wirtschaftsinformatik. Seit seiner Berufung an der Beuth Hochschule für Technik im Jahr 2012 setzt er digitale Inhalte in seinen Lehrveranstaltungen ein, produziert Lehrvideos und experimentiert mit neuartigen Lernformen, die stärker als bisher auf digitalen Inhalten basieren.

Zur Stärkung der didaktischen Qualität und der studentischen Diversität bietet die Digitalisierung eine besondere Chance. Studierende können beispielsweise Lehrvideos zum individualisierten Lernen im Rahmen der Lehrveranstaltungen einsetzen. Besonders in Programmierübungen und in Übungen zur Modellierung komplexer Systeme profitieren Studierende, weil z.B. unabhängig von den Vorkenntnissen, dem Lernniveau und der eigenen Lerngeschwindigkeit ein individualisiertes Lernen ermöglicht wird, was in klassischen Lehrveranstaltungen kaum erreicht werden kann.

Es zeichnen sich aber auch Grenzen der Digitalisierung ab, z.B. wenn es um die Vermittlung sozialer Fähigkeiten und Teamarbeit geht. Deshalb kommt es besonders auf die zielgerichtete Entwicklung der Digitalisierung an.

Digitalisierungsbeauftragte im FB VI bis WS 2016/2017

Prof. Dr. Agathe Merceron 

Webseite: http://prof.beuth-hochschule.de/merceron/

Prof. Dr. Agathe Merceron ist Studiengangsleiterin Medieninformatik Online im FB VI.

Statement zur Digitalisierung in der Lehre

Die Digitalisierung ermöglicht neue Studienformen wie E-Learning oder Blended-Learning und auch neue pädagogische Ansätze wie zum Beispiel den Ansatz “Flipped Classroom”. Die neuen Studienformen, wie sie in den Online-Studiengängen der Beuth Hochschule im Rahmen der virtuellen Fachhochschule praktiziert werden, ermöglichen das Studium für Menschen, die sonst überhaupt nicht studieren würden. Diese Menschen sind vorwiegend Vollzeit-Berufstätige oder junge Mütter und Väter. Diese neuen Studienformen erlauben außerdem das Studieren am eigenen Platz und im eigenen Rhythmus für Menschen, die eine gute Selbst-Disziplin und ein gutes Zeit-Management haben.

Die Digitalisierung macht ferner neue Entwicklungen wie Learning Analytics möglich. Diese birgt das Potenzial Dozenten wie Studierende besser zu unterstützen. Learning Analytics ist auch für den Ansatz Flipped Classroom wichtig: ein Überblick über Übungen, die gut oder schlecht gelöst wurden, geben Dozenten eine Orientierung für den nächsten (virtuellen) Präsenz-Termin: was soll wieder erklärt, vertieft oder angewandt werden. 

Ich sehe den Menschen im Mittelpunkt des Lernens und Lehrens und die Digitalisierung als  Unterstützung dafür.

Digitalisierungsbeauftragter im FB VI bis WS 2016/2017

Prof. Dr. Felix Gers

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/gers/

Seit 2005 ist Prof. Dr. Felix Gers an der Beuth Hochschule im Fachbereich Informatik und Medien (FB5) zuständig für für Multimediale Entwicklung. Er unterrichtet im Bachelor und im Master Medieninformatik in den Fächern Visualization Technologies, Computergrafik 1 & 2, Theoretische Informatik, Data-Mining und Machine Learning, Algorithmen und Datenstrukturen und Künstliche Intelligenz. Prof. Gers gehört dem Labor Online-Learning an und ist stellvertretender Studiengangleiter für die Medieninformatik Online-Studiengänge. Er setzt sich als Digitalisierungsbeauftragter für die Digitalisierung in der Lehre ein. Er ist Modulverantwortlicher und Leiter der VFH-Fachverbünde für: Rich Media Anwendungen (MI-Bachelor), Visualization Technologies (MI-Master) und Game Design (MI-Master).

Statement zur Digitalisierung in der Lehre

"Die Digitalisierung in der Lehre ermöglicht einen internationalen Einblick und Austausch über die Inhalte und Lehrmethoden an Hochschulen. Über MOOCs können Lernende und Lehrende auf die Inhalte anderer Professoren und Hochschulen zugreifen. Dabei mag der Austausch von Inhalten zur Effizienz in der Lehre beitragen, besonders spannend ist aber die Entwicklung der Lernkultur und Methodik im Rahmen der neuen digitalen Möglichkeiten. Wie kann die Digitalisierung in der Lehre zu höherer Lehrqualität, flexibleren Studienmöglichkeiten und zur Verankerung von lebenslangem Lernen an den Hochschulen beitragen?  Die Hochschullehre befindet sich in einem Umbauprozess, den ich mir Freude beobachte und in dem ich versuchen möchte aktiv teilzunehmen." Prof. Dr. Felix Gers