Erfahrungsaustauch im Workshop „Toleranzmanagement an mechatronischen Komponenten“ am 5.12.2018 an der HTW
Treffen von interessierten Teilnehmern, Industrievertretern und Forschungsmitglieder

Am 5.12.2018 drehte sich alles um das Thema Toleranzmanagement in dem von dem Institut für angewandte Forschung geförderten Forschungsprojekt „Tolman“. Die Veranstaltung führte sowohl Industrievertreter des Forschungsprojektes als auch Studierende der Beuth Hochschule für Technik und der Hochschule für Technik zusammen. Unter Toleranz ist die zulässige Abweichung von einer Vorgabe zu verstehen, die so gewählt wird, dass diese nicht die Funktion eines Produktes beeinträchtigt. Jetzt kommt das Management ins Spiel und plant und steuert den Prozess der geometrischen Tolerierung und deren Umsetzung in der Produktfertigung. Das methodische Tolerieren und die zugehörige Richtlinie ist Ziel des Forschungsprojektes und wurde durch den Eingangsvortrag am Beginn mit einer Zusammenfassung von Prof. Pietsch dargestellt. In den anschließenden Beiträgen des wissenschaftlichen Mitarbeiters und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin wurde an dem Beispiel einer Steckverbindung mit Verriegelung die ausgewertete geometrische Toleranzkette mit Form- und Lagetoleranz und statistischer Auswertung demonstriert. Der Workshop wurde durch die von Herrn Weidenhiller vorgestellten Industriebeispielen des Toleranzmanagement abgerundet, die aus den Anwendungen der Firma TTC³ entstanden sind. In der abschließenden Diskussion konnten Fragestellung der optimalen Vorgehensweise für das Toleranzmanagement mit den Teilnehmern insbesondere den Kooperationspartnern des Forschungsprojektes erörtert werden.