Living Labs für Labor- und Feldstudien zur Evaluierung virtueller Technologien für ein gesundes Leben (Vitalab)

Eine alternde Gesellschaft stellt die Gesellschaft vor zahlreiche Herausforderungen. Eine davon ist die Entwicklung von Therapieformen, mit denen sich zum Beispiel neurologische Erkrankungen wie Demenz oder Bluthochdruck behandeln lassen.

Neue Therapieansätze für Krankheiten, die durch körperliche Aktivitäten positiv beeinflusst werden, sollen in einem Living Lab im Alltag von Patienten erprobt werden. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten http://www.vita-labs.deProjekt VITALAB arbeiten Forscher/-innen der Beuth Hochschule und der Universität Hamburg mit der Charité Berlin und dem Hospital zum Heiligen Geist zusammen.

Die virtuellen Therapieformen werden zunächst in Laborstudien im VITALAB.First (Universtität Hamburg) auf ihre Machbarkeit und Effektivität überprüft. Können positive Effekte ohne negative Seiteneffekte nachgewiesen werden, folgen klinischen Feldstudien im VITALAB.One (Hospital zum Heiligen Geist).

Erfolgreiche neue Therapieformen bringt dann das https://www.vita-labs.de/mobileVITALAB.Mobile direkt zu Patientinnen und Patienten in ländliche Regionen. Das mobile Labor mit Augmented und Virtual Reality (AR/VR) ist in einem LKW untergebracht und unter anderem ein sensorgestütztes Bewegungs- und Beweglichkeitstraining oder Bewegungsspiele in der Virtuellen Realität als Therapieform neurologischer Erkrankungen. In Zukunft soll es als Forschungs- und Lehrplattform für eine Vielzahl von interdisziplinären Projekten genutzt werden. Entwickelt wird es an der Beuth Hochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Kristian Hildebrand (Fachbereich VI, Informatik) und in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joachim Villwock (Fachbereich VIII, Maschinenbau).

Effektivere Studien vor Ort

Das mobile Labor soll Menschen die Möglichkeit zur Teilnahme an VR-Studien ermöglichen, ohne dass für sie ein Mehraufwand entsteht. Bewegungseingeschränkte Personen, Reha-Zentren oder Spezialkliniken können direkt angefahren werden und von den neuartigen Therapieformen profitieren. Der flexible Einsatz macht die Studien effektiver, gleichzeitig lassen sich mehr Teilnehmende akquirieren.

https://www.vita-labs.de

http://hildebrand.beuth-hochschule.de/research/project-vitalab.html

 

Projektbeteiligte

  • Prof. Dr. Kristian Hildebrand (Projektleitung)
  • Prof. Dr. Joachim Villwock

Kooperationspartner

Universität Hamburg

Mittelgeber

BMBF: Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen – Innovative Technologien für ein gesundes Leben“

Laufzeit

01.11.2018-31.10.2021

Kontakt

Prof. Dr. Kristian Hildebrand

kristian.hildebrand [@] beuth-hochschule.de