Beuth Hochschule für Technik Berlin

Geräuscharchiv
 
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Geräuscharchiv für Film- und Videoproduktionen

Da sich der Originalklang von Filmaufnahmen nur begrenzt verwenden lässt, müssen diese fast immer nachvertont werden. Dies erfolgt entweder im Tonstudio durch Geräuschemacher/innen oder durch Verwendung von Geräuscharchiven die über CD/DVD oder online verfügbar sind. Im WS 2012 und SS 2013 soll hier ein solches Archiv von Studierenden der Medieninformatik erstellt werden. Da an der Beuth-Hochschule das Erstellen von Videos und Filmen in verschiedenen Fächern zu den Lehrinhalten gehört, sind die Studierenden bei der Erstellung ihrer Filme häufig auf unterschiedliche Geräusche angewiesen. Der Schwerpunkt des Archivs soll darauf liegen, dass es spezielle Geräusche enthalten soll, die für Berlin typisch sind.  

Ähnliche Projekte gibt es bereits in anderen Städten, so wurde zum Beispiel im Januar 2012 das Projekt "Wie klingt Hildesheim"  vom Institut für Musik und Musikwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim ins Leben gerufen. Die Stadt Tübingen hat in Kooperation mit dem SWR sieben CDs herausgegeben auf denen für Tübingen typische Geräusche wie Kirchenglocken oder Geräusche des Hauptbahnhofs enthalten sind.

Das Archiv soll als Onlineplattform entstehen, auf welchem registrierte Nutzer sich Geräusche anhören und herunterladen können. Diese sind nach Kategorien geordnet. Die Nutzer haben auch die Möglichkeit, selbst erstellte Klänge auf die Plattform hochladen. Als Vorlage sollen hierfür gängige Onlineplattformen für Medien dienen. Dabei stehen ein schneller Zugriff und eine übersichtliche Darstellung aller für das Geräusch relevanten Informationen im Vordergrund.

Das Archiv soll auch für Kompositionen im Bereich der elektronischen Musik, insbesondere der Musique concrète genutzt werden können.

 

 

Aktuelles

Die Anforderungen wurden im WS 2012/13 mit Hilfe der Objektorientierten Analyse (OOA) in der Übung zur Lehrveranstaltung Softwareengineering 1 im Fach Medieninformatik von den Studierenden Julia Bergmayr, Jessica Turek, Patricia Mankowski und Robert Voigt erstellt. Sie umfassen neben dem Pflichtenheft eine Analyse der Anwendungsfälle (Use-Cases) und ein Klassendiagramm. Für die Modellierung wird die Unified Modelling Language (UML) eingesetzt. Die Analyseunterlagen liefern die Grundlage für den im Sommersemester 2013 geplanten Entwurf mit nachfolgender Programmierung. 

Geplant ist auch, das Geräuscharchiv um ein Medium zu erweitern. Neben Geräuschen sollen in das Archiv auch für Berlin typische Videosequenzen hochgeladen werden können.  

Stand: 13.05.14Seite ausdrucken Zum Seitenanfang