Digitalisierungsstrategie im FB I

Fachbereich I beteiligt sich an der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie seit dem Beginn des Projektes "Digitale Zukunft", d.h. seit dem Beginn des Sommersemesters 2015. Mehrere Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich I sind Mitglieder in der Arbeitsgruppe zur Digitalisierung in der Lehre und waren an der Antragstellung für den Strategiewettbewerb vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung aktiv beteiligt.

Digitalisierungsbeauftrage im FB ab SoSe 2017

Prof. Dr. Ilona Buchem  

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/buchem

Prof. Dr. Ilona Buchem ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften im FB I. Ilona Buchem:

  • leitet das Projekt “Digitale Zukunft”,
  • war 2012 bis 2016 Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität,
  • ist seit April 2016 ordentliche Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften im Fachbereich I.

Statement zu digitalen Medien in der Lehre

Auszug aus dem Beuth Magazin, Ausgabe 1/2017, S. 16-20, URL: http://www.beuth-hochschule.de/fileadmin/oe/pressestelle/beuth-magazin/2017-1_beuth-magazin.pdf

Was verbinden Sie mit digitalen Medien in der Lehre?

Mit dem Einsatz von digitalen Medien in der Lehre verbinde ich drei Leitziele im Projekt “Digitale Zukunft”, d. h. didaktische Qualität der Lehre zu verbessern, studentische Diversität zu unterstützen und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorzubereiten. Zusätzlich betrachte ich den Einsatz von digitalen Medien aus der Effizienz- und Innovationsperspektive: Mit digitalen Medien können wir bisherige Ansätze in der Lehre optimieren aber auch Hochschullehre neu denken, z. B. Wie können wir digitale Medien einsetzen, um das Lehr-Lern-Geschehen im Seminarraum nach außen hin zu öffnen, ohne den Seminarraum verlassen zu müssen?

Welche Erfahrungen haben Sie bereits zum Einsatz von digitalen Medien in der Präsenzlehre an der Beuth Hochschule gemacht?

In der Lehre an der Beuth Hochschule konnte ich in den letzten Jahren verschiedene digitale Medien, Lehr-Lern-Formate und Prüfungsformate einsetzen, u. a. Webkonferenzsysteme, mobile Applikationen, soziale Netzwerke, ePortfolios, Tools zum Erstellen von Konzept-Skizzen, z. B. für Benutzerinterfaces, Software zum agilen Projektmanagement. Besonders spannend finde ich den Einsatz von digitalen Medien zur Unterstützung von Projekten und Kooperationen mit der Wirtschaft und Wissenschaft.

Welche Potenziale und Herausforderungen sehen Sie?

Potenziale sehe ich in der Effizienzsteigerung, z. B. Entlastung von Lehrenden durch ePrüfungen, und in der Qualitätsentwicklung, z. B. Aktivierung und Stärkung der Selbstlernkompetenz von Studierenden. Zu den zentralen Herausforderungen gehören für mich finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen, z. B. Ausstattung der Räume mit digitaler Technik und Support sowohl in den Fachbereichen als auch auf der Hochschulebene.

Warum finden Sie das Thema wichtig für Ihren Fachbereich?

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Gerade im Fachbereich I der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, muss der digitale Wandel der Arbeitswelt in der Lehre verankert und begleitet werden.

Warum finden Sie das Thema wichtig für die Beuth Hochschule?

Dem hohen Tempo der Digitalisierung in der Gesellschaft muss die Hochschule Stand halten können, u. a. aktuelle Veränderungen im Blick behalten, Orientierung für Lehrende geben und die Einbindung der digitalen Medien in die Lehre ermöglichen (technisch, didaktisch, rechtlich usw.). 

Digitalisierungsstrategie im Fachbereich I

Die Ziele der Digitalisierungsstrategie im Fachbereich I orientieren sich an die drei Leitziele im Projekt “Digitale Zukunft”  und wurden SMART definiert, um die Akzeptanz, Umsetzung und Nachhaltigkeit zu sichern. Abgeleitet von den Zielen haben wir in mehreren Sitzungen und Gesprächen im Strategieteam  zehn Themenfelder als Arbeitsziele zusammengefasst. Diese sind:

  1. Projektgruppen setzen qualitätsgeprüfte Schwerpunkte
  2. Lehrende teilen ihr Wissen mit Hilfe digitaler Medien
  3. Digital vernetzte Zusammenarbeit wird gefördert
  4. Aktuelle Arbeitswelten werden mit Hilfe digitaler Medien integriert
  5. Wirtschaftskontakte werden mit Hilfe digitaler Medien in die Lehre integriert
  6. Open Innovation für die Lehre wird erprobt
  7. Digitale Mitmach-Tools werden erprobt
  8. Student-Generated-Content wird produziert und in die Lehre integriert
  9. Digitalisierungs-Index-Selbstlernen wird entworfen und empirisch ermittelt
  10. Studentische Aktivitäten werden durch digitale Auszeichnungen gefördert

Alle Lehrenden und Studierenden im Fachbereich I können die Arbeit des Digitalisierungsteams unterstützen, z. B. aktiv in den Arbeitsgruppen mitwirken, an Erhebungen teilnehmen, Bedarfe und Ideen mitteilen, Feedback geben.

Digitalisierungsbeauftragte im FB I bis WS 2016/2017

Prof. Dr. Nicole Jekel

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1400/

Seit 2008 ist Prof. Dr. Nicole Jekel Hochschullehrerin, seit 2012 als Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Controlling an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.

Digitale Medien in der Lehre sind wichtig zur:

Ziel 1: Stärkung der didaktischen Qualität


Zur Sicherstellung von Faktenwissen können beispielsweise Multiple-Choice-Fragen als ein „Serious Game“ im Bereich der Betriebswirtschaftslehre eingesetzt werden. Erste Beta-Tests haben bereits gezeigt, dass sich Studierende dabei nicht bewusst sind, dass sie lernen und ergebnisorientiert Schritt-für-Schritt das Wissen aufnehmen. Auf diese Weise wird Faktenwissen sichergestellt, die Motivation der Studierenden steigt und die Lehrenden können noch mehr auf Transferaufgaben eingehen. 

Ziel 2: Unterstützung studentischer Diversität


Nach Abschluss der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für den Fachbereich I sollen Lösungen erarbeitet worden sein, um die studentische Diversität weiter zu fördern.

Ziel 3: Vorbereitung auf vernetzte Arbeitswelten


Die professionelle Darstellung in sozialen Netzwerken spielt heutzutage eine wichtige Rolle für die berufliche Vernetzung, den Berufseinstieg und das Weiterkommen im Beruf. Ziel der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie ist es auch, unsere  Studierenden bestens für die vernetzte Arbeitswelt vorzubereiten und auch diese Inhalte in der Lehre zu thematisieren.