Auswertung der Befragungen 2017

 

Die Auswertungen der Lehrenden- und Studierendenbefragungen im Rahmen der Begleitfoschung im Projekt "Digitale Zukunft" können als PDF-Dateien unter den folgenden Links heruntergeladen werden:

1) Lehrendenbefragung 2017 (PDF) 
2) Studierendenbefragung 2017 (PDF)

 

Lehrendenbefragung 2017 - Methodensteckbrief 

Die Befragung richtete sich an alle Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte der Beuth Hochschule. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Teilnehmenden. An der Befragung nahmen insgesamt 145 Lehrende der Beuth Hochschule teil. Unter ihnen waren 93 Männer und 35 Frauen (Eine Person gab ein anderes Geschlecht an, 16 Personen machten keine Angaben). Die Teilnehmenden sind im Durchschnitt M=52 Jahre (SD=9,83 Jahre) alt und verfügen über eine durchschnittliche Berufserfahrung von M=13 Jahren (SD=8,19 Jahre).

Zielgruppe Teilnehmende Grundgesamtheit
Professorinnen und Professoren 84 (29% der Grundgesamtheit) 295
Lehrbeauftragte 57 (8% der Grundgesamtheit) 600
Andere Funktionen 4  

Zeitraum der Befragung
Die Befragung wurde vom 19.04.2017 bis zum 15.05.2017 durchgeführt.

Methode
Die Daten wurden mit Hilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Die Auswertungen wurden mit SPSS erstellt.

Ergebnisse
Als Geräte zur Unterstützung der Präsenzlehre nutzen die Lehrenden besonders häufig Beamer zur Wiedergabe von Präsentationen (93,8%), Tafel und Kreide (84,1%) und Laptop als Wiedergabegerät für Audio- und Videodateien (64,1%). Der Tablet-PC und Smartphones (beide 21,4%) haben als moderne Medien merklich Einzug in die Lehre gehalten.

Moodle zum Download von Materialien ist sowohl in den Präsenzphasen (89,0%) als auch für die Selbstlernphasen (87,6%) das dominierende Instrument. Dagegen werden weiterhin Mobiles Lernen (Präsenz: 6,2%/Selbstlern: 2,1%) und Interaktive Medien (Präsenz: 6,2%/Selbstlern: 4,1%) zur Zeit noch wenig eingesetzt.

Die meisten Lehrenden (35,4%) hindern eine mangelnde Infrastruktur/IT-Ausstattung und der hohe Aufwand (30,6%) an einem umfassenden Einsatz digitaler Medien. Fehlendes didaktisches Wissen (11,8%), fehlendes Wissen um rechtliche Aspekte beim Umgang mit digitalen Medien (9,7%) und fehlende Anreize (9,0%) sind in den Augen der Lehrenden eher nachrangige Probleme.

Studierendenbefragung 2017 – Methodensteckbrief

Stichprobe und Grundgesamtheit

An der Befragung nahmen insgesamt 519 Studierende der Beuth Hochschule teil. Unter ihnen waren 292 Männer und 207 Frauen (zehn Personen gaben ein weiteres Geschlecht an, zehn Personen machten keine Angaben).

Die meisten teilnehmenden Studierenden sind zwischen 21 und 30 Jahre alt (n=359; 73%) und mehr als die Hälfte der Studierenden (n=347; 68%) der Teilnehmenden befindet sich am Beginn des Studiums (0 bis 2 Semester).

Die Befragung richtete sich an alle Studierenden der Beuth Hochschule. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Teilnehmenden.

Zielgruppe Teilnehmende Grundgesamtheit
Studierende in einem Präsenzstudiengang 465 (4% der Grundgesamtheit) 465 (4% der Grundgesamtheit) 12.297
Studierende in einem Onlinestudiengang 33 (3% der Grundgesamtheit) 33 (3% der Grundgesamtheit) 1.157
Keine Angaben 21  

Zeitraum der Befragung

Die Befragung wurde vom 19.04.2017 bis zum 15.05.2017 durchgeführt.

Methode

Die Daten wurden mit Hilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Die Auswertung wurde mit SPSS erstellt.

Ergebnisse

Die Studierenden haben privat eine hohe Affinität zu digitalen Medien. So nutzen sehr viele von ihnen Smartphones (95,8%) und mobile Rechner (90,9%) im Alltag. Die Nutzung des Internets ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Nahezu alle Studierenden (99,8%) verfügen zu Hause über einen Internetzugang und verbringen im Durchschnitt 5,7 Stunden aktiv im Internet. 

Im Bezug auf das Studium nutzen die Studierenden Online-Angebote hauptsächlich, um sich über das Studium auszutauschen (M=4,00; SD=1,18) und um Dokumente und Literatur auszutauschen (M=3,69; SD=1,24). Eher selten nutzen die Studierenden die Möglichkeit, sich über studienbezogene Auslandsaufenthalte zu informieren (M=1,80; SD=1,21).

Von den Lehrenden wünschen sich die teilnehmenden Studierenden unter anderem für die folgenden digitalen Medien und Tools einen häufigeren Einsatz: Basisfunktionen von Lernmanagementsystemen um z. B. auf Materiealien zuzugreifen (M=3,9; SD=1,24) und Digitales Feedback auf eingereichte Aufgaben (M=3,8; SD=1,26). Webkonferenzsysteme (M=2,1; SD=1,24) und Soziale Netzwerke (M=2,0; SD=1,25) werden weniger von den Studierenden gewünscht.

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Einführung von reiner Onlinelehre sind die Studierenden unentschieden. Während 51,1% der Studierenden eine solche Entwicklung befürworten würden, lehnen 48,9% diese ab. Als Hauptgrund für eine Befürwortung wird die Notwendigkeit, neben dem Studium arbeiten zu müssen, genannt. Studierende, welche die Präsenzlehre befürworten, schätzen daran besonders den persönlichen Kontakt zu den Mitstudierenden und den Lehrenden.

Lehrendenbefragung 2015 - Methodensteckbrief

Zielgruppe/Grundgesamtheit

Die Befragung richtete sich an alle Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte der Beuth Hochschule. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Teilnehmenden.

Zielgruppe Teilnehmende Grundgesamtheit
Professorinnen und Professoren 87 (31% der Grundgesamtheit) 281
Lehrbeauftragte 48 (8% der Grundgesamtheit) 601
Andere Funktion 2  
Keine Angabe 1  

Zeitraum der Befragung

Die Befragung wurde vom 13.07.2015 bis zum 11.08.2015 durchgeführt.

Stichprobe

An der Befragung nahmen insgesamt 138 Lehrende der Beuth Hochschule teil. Unter ihnen waren 91 Männer und 36 Frauen (drei Personen gaben ein weiteres Geschlecht, acht Personen machten keine Angaben).
Die Teilnehmenden sind im Durchschnitt M=51 Jahre (SD=8,6 Jahre) alt und verfügen über eine durchschnittliche Berufserfahrung von M=14 Jahren (SD=9,8 Jahre).

Methode

Die Daten wurden mit Hilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Die Auswertungen wurden mit SPSS erstellt.

Ergebnisse

Als Geräte zur Unterstützung für die Präsenzlehre nutzen die Lehrenden besonders häufig Beamer zur Wiedergabe von Präsentationen (96,4%), Kreide und Tafel (86,2%) und Laptop als Wiedergabegerät für Audio- und Videodateien (66,7%). Der Tablet-PC (22,5%) hat als modernes Medium merklich Einzug in die Lehre gehalten.
Moodle zum Download von Materialien ist sowohl in den Präsenzphasen (84,1%) als auch für die Selbstlernphasen (80,4%) das dominierende Instrument. Dagegen werden Mobiles Lernen (Präsenz: 8%/Selbstlern: 8%) und Kollaborationsmedien (Präsenz: 7,2%/Selbstlern: 5,8%) zur Zeit noch wenig eingesetzt.
Die meisten Lehrenden (41,3%) hindern eine mangelnde Infrastruktur/IT‐Ausstattung und der hohe Aufwand (38,1%) an einem umfassenden Einsatz digitaler Medien. Fehlendes didaktisches Wissen (17,5%), fehlende Förderung (15,9%), fehlendes Wissen um die Möglichkeiten digitaler Medien (13,5%) und fehlende Anreize (7,9%) sind in den Augen der Lehrenden eher nachrangige Probleme.

Studierendenbefragung 2016 - Methodensteckbrief

Zielgruppe/Grundgesamtheit

Die Befragung richtete sich an alle Studierenden der Beuth Hochschule. Die folgende
Tabelle gibt einen Überblick über die Teilnehmenden.

Zielgruppe Teilnehmende Grundgesamtheit
Studierende in einem% Präsenzstudiengang 670 (6% der Grundgesamtheit) 11.951
Studierende in einem Onlinestudiengang 38 (3% der Grundgesamtheit) 1.297
Keine Angaben 7  

Zeitraum der Befragung

Die Befragung wurde vom 11.12.2015 bis zum 17.01.2016 durchgeführt.
 
Stichprobe

An der Befragung nahmen insgesamt 717 Studierende der Beuth Hochschule teil. Unter ihnen waren 402 Männer und 286 Frauen (zehn Personen gaben ein weiteres Geschlecht an,19 Personen machten keine Angaben).
Die meisten Studierenden sind zwischen 21 und 30 Jahre alt (n=552; 78%) und mehr als die Hälfte (n=419; 60%) der Teilnehmenden befindet sich am Beginn des Studiums (0 bis 4 Semester).
 
Methode

Die Daten wurden mit Hilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Die Auswertungen wurden mit SPSS erstellt.
 
Ergebnisse

Die Studierenden haben privat eine hohe Affinität zu digitalen Geräten. So nutzen sehr viele von ihnen Smartphones (93%) und mobile Rechner (91%) im Alltag. Die Nutzung des Internets ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Nahezu alle Studierenden (98%) verfügen zu Hause über einen Internetzugang und verbringen im Durchschnitt 5,3 Stunden aktiv im Internet.
Im Bezug auf das Studium nutzen die Studierenden Online-Angebote hauptsächlich, um sich über das Studium auszutauschen (M=3,97; SD=1,151 ) und um Literatur und Dokumente auszutauschen (M=3,74; SD=1,21). Eher selten nutzen die Studierenden die Angebote, um sich über studienbezogene Auslandsaufenthalte zu informieren (M=1,87; =1,20).
Von den Lehrenden wünschen sich die Studierenden unter anderem für die folgenden digitalen Medien und Tools einen häufigeren Einsatz: Basisfunktionen von Lernmanagementsystemen um z. B. auf Materialien zuzugreifen (M=4,0; SD=1,222) und weitere Web 2.0 Medien wie z. B. Blogs, Twitter und YouTube (M=3,9; SD=1,24). Erweiterte Funktionalitäten von Lernmanagementsystemen wie Kommentarfunktionen oder Wikis (M=2,2; SD=1,31) und E-Assessment (M=2,0; SD=1,27) werden weniger von den Studierenden gewünscht.
Bei einer Entscheidung für oder gegen eine Einführung von reiner Onlinelehre sind die Studierenden unentschieden. Während 47,5% der Studierenden eine solche Entwicklung befürworten würden, lehnen 51,1% diese ab. Als Hauptgrund für eine Befürwortung wird die Notwendigkeit, neben dem Studium arbeiten zu müssen, genannt. Die Studierenden, welche die Präsenzlehre befürworten, schätzen daran besonders den persönlichen Kontakt zu Mitstudierenden und Dozierenden.

1 5-stufige Likert-Skala von 1=“trifft nicht zu“ bis 5=“trifft voll zu“ 2 5-stufige Likert-Skala von 1=“trifft nicht zu“ bis 5=“trifft voll zu“