Medical Allround-Care Service Solution (MACSS)

Das Ziel von Medical Allround-Care Service Solutions (MACSS) ist es, den Prototyp einer neuartigen patientenzentrierten Smart Health Service Plattform in Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Krankenkassen, Leistungserbringern, Patientenverband und Pharmaindustrie zu entwickeln.

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MACSS wird sowohl die Arzt-Patienten als auch die Arzt-Arzt Kommunikation nachhaltig verbessern. Erstmalig werden Daten aus cyberphysischen Systemen über eine mobile bidirektionale Applikation in die Routinebehandlung eingebunden. Dazu werden Patientendaten aus Praxis- und Kliniksystemen mit cyberphysischen Systemen und mobilen Applikationen in die MACSS-Plattform zusammengeführt.

Innovative Technologien auf Basis von Hauptspeicherdatenbanken aggregieren, analysieren und rekombinieren Daten für verschiedene Informationsdienste. Diese decken den derzeit weitgehend unbefriedigten Bedarf für Ärzte, Patienten, Krankenkassen, Forschung oder Pharmaindustrie. Durch eine personalisierte Echtzeit-Therapie besteht das Potential für massive Einsparungen im
Gesundheitssystem. Zum Schutz der sensiblen Patientendaten liegt ein bereits genehmigtes, prototypischen Sicherheits- und Autorisierungskonzept vor.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner und die Vernetzung der medizinischen Datenbereiche eröffnet neue Geschäftsfelder im Gesundheitsmarkt. Die beispielgebenden Innovationen der MACSS Dienste in der Telemedizin ermöglichen hohe Kosteneinsparungen für die deutsche und europäische Volkswirtschaft.

Die Beuth-Hochschule arbeitet in MACSS primär an der Erforschung von  Mining Verfahren in Hauptspeicherdatenbanken (Shared Memory und Many Core Architekturen) arbeiten, i.B. an interaktiven Methoden zur Verknüpfung von relationalen und text-basierten Daten. Unser Interesse als Hochschule umfasst  auch die Weiterentwicklung unseres Systems INDREX und Verfahren des tiefen Lernens, wie LSTMs, und deren Test in medizinischen Anwendungen und Anwendungen für den Patienten.

Ansprechpartner: Alexander Löser, Felix Gers und Petra Sauer

Das BMWi hat das Projekt für eine Förderung im Program Smart Service Welt empfohlen, geplanter Start ist Q1/2016.

Partner: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin (Ltg.); Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH; SAP SE, Potsdam; Beuth Hochschule, DATEXIS; Dosing GmbH; smartpatient gmbh

Assozitierte Partner: Apple GmbH; AOK Nordost; Techniker Krankenkasse Berlin-Brandenburg; Bundesverband Niere e.V.; Astellas Pharma; Bosch und Sohn GmbH & Co KG; Kuratorium für  Dialyse und Nierentransplantation e.V.; Medivision AG; Pfizer Deutschland; Chiesi GmbH